Wohnen für alle in Winterthur!

Darum geht's

In Winterthur herrscht Wohnungsnot: Der Leerwohnungsbestand in Winterthur befindet sich seit Jahren auf einem sehr tiefen Niveau und ist die beiden letzten Jahre weiter gesunken (aktuell bei 0.41%). Die grosse Nachfrage nach Wohnraum lässt in Kombination mit dem knappen Angebot die Mieten stark steigen. 74 Prozent der Winterthurer Wohnbevölkerung sind Mieterinnen und Mieter. Sie verlieren in der aktuellen Situation. Dieser grossen Mehrheit stehen wenige Gewinner:innen gegenüber.


Immobilieneigentümer:innen profitieren von der Wohnungsknappheit und können von Neuzuzüger:innen hohe Mieten verlangen und grosse Renditen abschöpfen. Um die Marktmacht privater Immobilienfirmen einzudämmen, müssen wir den gemeinnützigen Wohnungsbau stärken.

Was die Initiative erreichen will

  • Jede vierte Wohnung in Winterthur soll bezahlbar bleiben! Der Anteil gemeinnütziger Familien- und Alterswohnungen in Winterthur muss in den nächsten 20 Jahren auf 25 Prozent erhöht werden.

  • Für den Bau von Familien- und Alterswohnungen wird geeignetes Bauland gemeinnützigen Bauträgern im Baurecht überlassen.

  • In der Bauordnung der Stadt Winterthur wird festgehalten, dass bei Auf- und Umzonungen ein Mindestanteil an preisgünstigen Wohnungen erstellt werden muss.

  • Wenn Gestaltungspläne erlassen werden, vereinbart die Stadt Winterthur mit den Eigentümern, wie viele preisgünstige Wohnungen erstellt oder erhalten werden.